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Inklusion – was ist das?

Inklusion in der Volksschule bedeutet, dass alle Kinder – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen – gemeinsam lernen und am Schulleben teilnehmen. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen und bestmöglich gefördert.
Dabei geht es nicht nur um die gemeinsame Beschulung, sondern um ein wertschätzendes Miteinander, gegenseitigen Respekt und Chancengleichheit. Unterschiedliche Lernbedürfnisse werden durch angepasste Materialien, differenzierte Aufgabenstellungen und zusätzliche Unterstützung berücksichtigt. So entsteht ein Lernumfeld, in dem Vielfalt als Bereicherung gesehen wird und jedes Kind seinen Platz findet.

Unsere Arbeit in einer Inklusionsklasse

In unseren Inklusionsklassen lernen die Kinder gemeinsam und profitieren von einer engen Zusammenarbeit im Team. Den Großteil des Unterrichts gestalten wir im Teamteaching. Das Klassenteam besteht aus einer Volksschulpädagogin und einer Sonderschulpädagogin, die gemeinsam planen, unterrichten und begleiten. Die Kinder werden dabei nicht getrennt unterrichtet, sondern erleben Unterricht als gemeinsames Miteinander, bei dem individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Zusätzlich unterstützt uns für eine bestimmte Stundenanzahl eine Blindenlehrerin, die Kinder mit Sehbeeinträchtigung gezielt fördert, sie optimal vorbereitet und ihnen wichtige Kompetenzen vermittelt. Ergänzend stehen auch Schulassistentinnen sowie Zivildiener den Schüler*innen zur Seite.
Unsere Klasse umfasst in der Regel 22 Schülerinnen und Schüler, davon werden etwa vier Kinder im Rahmen des Behindertengesetzes inklusiv unterrichtet. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten schaffen wir eine Lernumgebung, in der Vielfalt selbstverständlich ist und jedes Kind bestmöglich gefördert wird