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Oper Graz - zwei weitere Aufführungen mit Audiodeskription

Fotocredit: Oper Graz

Opernaufführung mit Audiodeskription - auf in die 3. Runde!

Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Odilien-Institut und der Oper Graz geht weiter: Bereits zum dritten Mal in Serie wird eine Aufführung mittels Headset per Audiodeskription für ein sehbehindertes bzw. blindes Publikum gezeigt.

Dieses Mal stehen jeweils Operetten von Johann Straß sowie Peter Tschaikowski auf dem Spielplan:

Am 10. Dezember 2017 heisst es Vorhang auf für "Eine Nacht in Venedig" und am 03. März 2018 für "Eugen Onegin". Wie auch schon in den Aufführungen zuvor gibt es die Möglichkeit vor Beginn der Vorstellung, um ca. 15.30 Uhr,  in geführten Kleingruppen die Bühne kennen zu lernen und die Kostüme und Perücken sowie weitere Requisiten dieser Produktion haptisch zu erleben. Das soll Sie einerseits auf die Vorstellung einstimmen und Ihnen zudem einen ganzheitlichen Eindruck der Produktion vermitteln.

 

 

 

Tickets:

Die Karten für diese Aufführung erhalten Sie im  Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz, im Internet unter tickets@ticketzentrum.at oder unter der Telefonnummer 0316 8000.  Gegen Vorlage Ihres Ausweises erhalten Sie eine Preisreduktion von 50%  auf den regulären Kartenpreis. Dies gilt auch für miteingetragene Begleitpersonen. Bitte geben Sie bei Ihrer Buchung Bescheid, ob Sie an der der Führung teilnehmen möchten und ob Sie einen Führhund mitnehmen.

Kurzinhalt "Eine Nacht in Venedig"

Die atemberaubende Schönheit Venedigs, die verschlungenen Gässchen und romantischen Plätze, die Kanäle und Brücken, all das mag seinen Reiz haben, doch den Herzog Guido zieht es im Karneval einzig deswegen in die Lagunenstadt, weil er bei der Damenwelt reüssieren möchte. Im vergangenen Jahr hat er sich Barbara, der Gemahlin des Senators Delaqua, ziemlich genähert, und heuer hofft er, bei ihr endlich erotische Erfüllung zu finden. Nun beginnt ein beziehungsreiches Treiben der Maskierten, denn der Senator und seine Gattin, der Nudelkoch Pappacoda und die Kammerzofe Ciboletta, Caramello, der Barbier des Grafen, und die Fischverkäuferin Annina, schließlich Ernesto, der Neffe des Grafen, der seiner Tante Barbara mehr als nur platonisch zugetan ist – sie alle täuschen ungeniert den eigenen Partner und haben nichts Anderes im Sinn, als hinter der Maske ihr wahres Gesicht zu zeigen. Der dänische Regisseur Peter Langdal, der in Skandinavien bereits mehr als 130 Inszenierungen erarbeitet hat, inszenierte 2016 an der Opéra de Lyon „Eine Nacht in Venedig“ als frivoles Lustspiel, das den Charme der Commedia dell’arte und die Dialograsanz einer Screwball-Komödie gekonnt vereint. Nun amüsiert diese Erfolgsproduktion das Publikum der Oper Graz, wenn es heißt: „Komm in die Gondel, mein Liebchen!“

(Text: Oper Graz)

Kurzinhalt "Eugen Onegin"

„Ich halte Ausschau nach einem intimen, aber kraftvollen Drama. Dabei verschmähe ich nicht das phantastische Element; denn es kennt keine Hindernisse, weil das Reich der Phantasie keine Grenzen kennt.“ In Puschkins Versroman von 1833 wurde Tschaikowski fündig: Vier junge Menschen begegnen sich und werden einander zum Schicksal. Tatjana lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Olga auf dem Landsitz der Familie. Nur ihre Bücher geben der jungen Frau die Möglichkeit, der Tristesse des eintönigen Landlebens zu entfliehen. Als Lenski seinen Freund Eugen Onegin seiner Verlobten Olga und Tatjana vorstellt, projiziert Tatjana ihre Sehnsüchte auf den fremden Mann. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, ihm einen Brief zu schreiben … Kurz nach dieser Begegnung eskalieren die Erwartungen und Wünsche der vier jungen Menschen, und die extremsten Seelenzustände brechen nun ungebremst hervor, formen ein Kaleidoskop voller Melancholie, Fragilität und Poesie, das in unvergleichbarer Musik ihren Widerhall findet und im Tod eines Freundes endet. Kann die Ungleichzeitigkeit der Liebe Tatjanas und Onegins doch noch überwunden werden? Mit „Eugen Onegin“ stellt sich die neue Chefdirigentin Oksana Lyniv dem Opernpublikum vor. In Szene gesetzt wird die tragische Liebesgeschichte von der international gefragten Regisseurin Jetske Mijnssen, die zuletzt große Erfolge u. a. in Hamburg und Zürich feierte.

(Text: Oper Graz)

Fotocredit: Oper Graz
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