Im vergangenen Jahr lautete das vorgegebene Thema „Hoffnung“, heuer war es das Thema „Sehnsucht“, welches Kinder und Jugendliche aus 21 verschiedenen Ländern dieser Erde „unter die Lupe“ nahmen.
Nachdem die Kinder im Rahmen eines Bibliotheksprojektes anhand mehrer Kinderbücher und Gedichte einen Einblick in dieses Thema erhielten und auf diese Weise erfuhren, wie andere Autoren von ihren Sehnsüchten erzählen, machten sie sich selbst ans Werk – und es entstanden großartige Texte.
Inzwischen wissen wir auch, dass eine Schülerin aus der 4. Volksschule den 2. Platz unter den österreichischen TeilnehmerInnen erreicht hat!
Die Preisverleihung wird im kommenden Mai in Wien stattfinden, und zu diesem Anlass werden aus 20 Ländern kleine „Delegationen“ mit ihren jungen und jüngsten AutorInnen anreisen.
Damit aber auch „unsere“ Eltern, Lehrer, sehbehinderte und blinde Menschen in unserem Wohn- und Seniorenheim, aber auch Menschen „von draußen“ (unsere Bibliothek ist ja auch eine öffentliche!) hören können, was die Kinder zu Papier gebracht haben, werden die JungautorInnen im April zu einer Lesung mit musikalischer Umrahmung unseres Chores einladen.
Und weil der Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit in Österreich in diesem Jahr bei der älteren Generation liegt, machen sich inzwischen bereits einige Omas und Opas sowie andere ältere Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit Gedanken dazu, was sie zu diesem Thema zu sagen haben, welche Sehnsüchte und Hoffnungen sie in ihrer Jugendzeit getragen haben und immer noch tragen.
Wir sind gespannt auf ihr(e) Wort() - und wir freuen uns auf ein wunderbares „Miteinander.Voneinander“!
Maria Nagel, Bibliothek Odilien-Institut