Wir arbeiten als Team in der Natur, mit der Natur und für die Natur.

Die Aufgaben der Ökologie Werkstätte:

  • Schaugarten
  • Pflanzenverkauf (Gemüse, Kräuter, Blumen)
  • Grabpflege am benachbarten Friedhof
  • Bau von Nistkästen und Futterhäuschen für Vögel
  • Bau von Nisthilfen für Insekten (Insektenhotels)

Von März bis Oktober wird hauptsächlich im Freien gearbeitet. Februar/März werden unsere Jungpflanzen im Wintergarten herangezogen. Wir säen aus, pikieren und topfen die Pflanzen für den Verkauf, setzen Gemüsepflanzen für den Eigenbedarf und nehmen im Herbst von Kräutern, Blumen und Gemüse Samen für die Aussaat im folgenden Jahr.

Unsere Beschäftigten erfahren beim Pflanzenverkauf von Gemüse, Blumen und Kräutern, aber auch bei der Dienstleistung Grabpflege auf dem nahe gelegenen Friedhof die Anerkennung ihrer Arbeit.

Personen, die eher an handwerklichen als an gärtnerischen Tätigkeiten interessiert sind, können neben notwendigen Reparaturarbeiten im Garten, Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten und Vogelfutterhäuschen herstellen.

Schaugarten:

Unser Garten bietet den Beschäftigten den Rahmen gärtnerische Erfahrungen zu sammeln und auch gärtnerische Qualifikation zu erlangen. Durch die Freude an der Harmonie eines schön gestalteten Gartens wird die Bereitschaft zur ständigen Beobachtung und Pflege des Gartens mobilisiert. Auf diesem kleinen Fleck Erde kann man den Wechsel der Jahreszeiten erleben und Zusammenhänge in der Natur erkennen

Das Aussäen, Pikieren und Auspflanzen gehören zum Arbeitsalltag. Das Ernten von Gemüse und Kräutern ist eine Wahrnehmung, die alle Sinne anspricht.

Nisthilfen:

Ein Garten bietet die Möglichkeit einen Bezug zur Natur herzustellen und ökologische Zusammenhänge sichtbar zu machen. Die Vielfalt in einem naturnah gestalteten Garten bietet Nützlingen Platz und kann durch Nisthilfen für Vögel, vor allem aber auch für Insekten gefördert werden.

Gartentherapie:

Es werden die positiven Auswirkungen der Natur auf den Menschen genutzt. Der Kontakt mit Pflanzen wird beruhigend und wenig bedrohlich erlebt. Menschen mit Behinderung werden von Betreuten zu Betreuern. Die Arbeit im Garten lässt die Wirkung des eigenen Handelns spüren und fördert Selbstwertgefühl und Autonomie.

Verfolgte Ziele sind die Förderung der Motivation geistige und körperliche Fähigkeiten einzusetzen, die Motorik zu verbessern. Es kann die Reduktion von motorischer Unruhe erreicht werden, Ausdauer und Konzentration geübt werden. Durch die Teamarbeit mit Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten werden soziale Kompetenzen gefördert. Eine derart enge Zusammenarbeit fordert alle Teilnehmer auf, die Stärken und Schwächen des anderen zu akzeptieren, was mit einer persönlichen Weiterentwicklung eng verknüpft ist.

Ökologiewerkstätte

Leonhardstrasse 130, 8010 Graz
Tel: 0316 / 322667 – 779,
E-Mail: oekologie@odilien.at

Ing. Herbert Rabl

Dr. Paula Stipacek

Eine Dienstleistung der Odilien GmbH

Impressum Datenschutz

Odilien-Institut für sehbehinderte oder blinde Menschen
Leonhardstraße 130, A-8010 Graz, Tel: +43 (0) 316/322 667-0, E-Mail: verwaltung@odilien.at

 
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